Es gibt keine Realm-Liste mehr. Man wählt ein Regelwerk und landet in einer sehr großen gemeinsamen Welt dafür: Normal (Welt-PvP nur freiwillig), PvP (umkämpfte Gebiete bleiben gefährlich), Rollenspiel, und nach dem Start Hardcore mit endgültigem Tod. Das soll zwei alte Probleme lösen: den langsam sterbenden Server und die Warteschlange auf dem beliebten.
Die Welt soll sich trotzdem wie ein Realm anfühlen: dieselben Namen beim Questen und Sammeln, Gildenmitglieder landen in derselben Kopie der Außenwelt, bevor man überhaupt eine Gruppe bildet. Man stellt eine Sprache ein und wird mit Spielern derselben Sprache zusammengelegt.
Fraktionen bleiben getrennt, Dungeon- und Schlachtzugsgruppen kommen aus demselben Regelwerk. PvP-Regelwerke nutzen die Fraktionsausgleichs-Werkzeuge aus Season of Discovery. Hardcore ist ein abgeschlossenes System: nichts wird hineingetragen, Belohnungen von dort können aber auf anderen Charakteren erscheinen. Ein gestorbener Hardcore-Charakter darf in ein anderes Regelwerk wechseln — erstmals auch nach PvP.
Charaktere tragen Vor- und Nachnamen, einmalig in der ganzen Region. Deshalb braucht auch unsere Log-Zuordnung ab November eine neue Abfrage.




Über 1.000 neue Quests verteilen sich auf den ganzen Weg von 1 bis 60, nicht nur ans Ende. Die Riverglades liegen an der Ostküste zwischen Rotkamm, Brennender Steppe, Ödland und Sümpfen des Elends und sind über eine neue Abzweigung der Rotkamm-Straße erreichbar; Horde startet bei Ragmar, Allianz in Farhold Keep. Die Geschichte dreht sich um Handelswege, alte Rechnungen und Nachbarn — niemand rettet die Welt.
Ausgebaut werden unter anderem das Sumpfland (über 25 Quests und eine neue Route), Desolace (Zentaurenfraktionen) und Azshara (deutlich erweitert). Drei neue Schiffsrouten verbinden die Levelgebiete ohne Fliegen: Sturmwind–Auberdine, Menethil–Southshore–Auberdine und eine von Dampfdruckhafen in Tanaris an ein neues Ziel. Blizzard spricht von drei neuen Gebieten, Berichte nennen vier — ob Hyjal oder Shen'dralas als Erweiterung eines alten Gebiets zählt, ist offen.
| Gebiet | Stufen | Was bekannt ist |
|---|---|---|
| Zephras-Insel | 1–12 | Startgebiet der Skyborne. Elementare, luftige Themen, Architektur des Himmelswalls. Nur mit Heroic Pack oder höher. |
| Riverglades | Mitte 30 bis Mitte 40 | Für beide Fraktionen, etwa so groß wie Schlingendorntal, weit über 150 Quests. Powderfuse Port, Gnolle und Oger, Powderfuse-Goblins, Schattenhammer, Bruderschaft des Pferdes. |
| Hyjal | nicht veröffentlicht | Nach der Schlacht um den Hyjal, mit der Dunkelflüsterschlucht. |
| Shen'dralas | nicht veröffentlicht | Zwischen Mulgore und Desolace, Zugang von Süden durch das Tal der Knochen; verbunden mit Eldre'Thalas. |







Was die Panels zu den einzelnen Instanzen erzählt haben: In der Halle der Thane, einer Grabstätte der Zwergenkönige, ist jemand eingebrochen — vermutlich Dunkeleisen; die Allianz soll aufräumen, die Horde muss sich hinein schleichen oder kämpfen. In Lordaeron bergen die Verlassenen Erbstücke aus ihrer zerstörten Hauptstadt, während die Geißel sie noch hält und ein Nekromant die nächste Stadt ins Visier nimmt. Die Titanen-Ausgrabung über Whelgars Grabung liegt in seltsamem Nebel mit aktiven Konstrukten und einem in der Zeit festgefrorenen Bereich, angebunden an die Forscherliga.
In Dalaran versagen mit der Barriere die Verzauberungen und dämonische Energie sickert ein; man erkundet ausdrücklich die Stadt. Die Ertrunkene Stadt sind Trollruinen vor Schlingendorntal, gerade aus dem Meer gestiegen, mit Naga, Trollen und einem Piratenwrack. Krol'dor ist eine große Außen-Instanz in den Riverglades, in der Oger Siedlungen überfallen und nachts etwas skandieren, das nach dem Schattenhammer klingt — gedacht als lange fehlende Alternative zum Scharlachroten Kloster. Das Defias-Gefängnis diente einst Lösegelderpressung an Adligen und soll Varian Wrynn beherbergt haben; Defias und Naga bekämpfen sich darin, das ist der Weg hinein. Die Schwarzschlund-Feste ist eine Furbolg-Stadt hinter dem nie geöffneten Tor in Azshara, deren Tunnel bis zu den Barrow Deeps reichen. Die Terrasse der Gestalter ist eine unberührte Titanenanlage in den Hügeln von Un'Goro mit Dinosauriern, Kristallen und einer unerklärten Energiequelle.
Vier weitere Dungeons folgen: zwei im Frühjahr, zwei im Sommer 2027. Aus bestimmten Dungeonbossen fallen Baupläne für die besseren Lagerobjekte der Berufe.
Offen: Gruppengröße, Bossreihen, Beute, Sperren und Schwierigkeitsgrade hat Blizzard nicht veröffentlicht. Ob die Dungeons des Originals daneben bestehen bleiben, ist nicht gesagt.
| Dungeon | Stufen | Wo | Was bekannt ist |
|---|---|---|---|
| Halle der Thane | 13–18 | Unter Eisenschmiede | — |
| Ruinen von Lordaeron | 15–20 | Gebiet der Verlassenen | — |
| Ausgrabung im Sumpfland | 24–29 | Über Whelgars Ausgrabung | Endgültiger Name offen |
| Stadt Dalaran | 28–33 | Kanaleingang am Lordamere-See | Schatten des Erzmagiers (Stufe 33); „chaotisch, mit magischen Problemen" |
| Die Ertrunkene Stadt | 35–40 | — | Naga und Piraten, geflutet, im Stil der Trolle |
| Krol'dok-Festung | 40–45 | — | „Verderbnis in der Tiefe" |
| Gefängnis von Alcaz | 48–53 | — | — |
| Schwarzschlund-Feste | 55–60 | — | — |
| Terrasse der Gestalter | 58–60 | — | — |
- Langsam und taktisch: Ein gewöhnlicher Gegner soll rund 15 Sekunden brauchen. Trash ist keine Formsache.
- Kontrolle gehört wieder zur Arbeit — Verwandlung, Verbannen, Wurzeln und Fallen zählen.
- Tanks sind darauf gebaut, drei oder vier Gegner sicher zu halten, nicht einen ganzen Raum. Die losen vom Heiler wegzuhalten ist Sache aller.
- Die Weihe des Paladins zeigt die Grenze: leichter Schaden an allem, was hineinläuft, schwerer nur an den ersten vier. Sichere Bedrohung bei einer kontrollierten Gruppe, keine gratis bei Massenpulls.
- Jede Beutetabelle der Dungeonbosse wurde durchgesehen: Bossbeute auf selten angehoben, schwache Gegenstände neu gebaut, neue ergänzt, die ikonischen unangetastet. Hybriden bekommen endlich Dungeon- und Questausrüstung, die für sie gemacht ist.


Barrow Deeps ist ein weit verzweigtes, heiliges Netz nachtelfischer Grabhügel mit drei Eingängen, einer davon auf dem Hyjal; die Schwarzschlund-Feste gräbt offenbar darauf zu. Die Nachtelfen halten dort ihre gefährlichsten Gefangenen — ein berühmter Dämonenjäger saß einmal darin — und nun breitet sich Verderbnis aus. Der Hyjalgipfel ist der größere Startraid: verschneite Gipfel, alte Elfenruinen, Geister aus dem Dritten Krieg. Es geht um das, was Malfurion aufgab, um Archimonde zu stoppen, und um etwas, das dem Land Kraft entzieht — vermutlich der Weg zu Forevers erstem legendären Gegenstand.
Die klassischen Vanilla-Schlachtzüge existieren, sind an diesem Punkt der Zeitlinie aber noch nicht geöffnet.
Offen: Bossnamen, Reihenfolge, Sperren, Zugangsvoraussetzungen und Beuteregeln sind nicht veröffentlicht.
| Schlachtzug | Spieler | Wann | Was bekannt ist |
|---|---|---|---|
| Barrow Deeps | 10 | 9. Dezember 2026 | Neu; als anspruchsvolle Begegnung angekündigt |
| Hyjalgipfel | 20 | 9. Dezember 2026 | Neu |
| Onyxias Hort | 40 | 9. Dezember 2026 | Ob neu gebaut oder zurückgekehrt, ist offen |
| Zwei Schlachtzüge | 10 und 20 | Frühjahr 2027 | Namen nicht angekündigt |
| Ein überarbeiteter Klassiker | offen | Sommer 2027 | „Revamped iconic raid" — welcher, ist offen |
| Ein neuer Schlachtzug | offen | Sommer 2027 | Name nicht angekündigt |

Das neue Schlachtfeld auf den Dunkelspeerinseln spielt 15 gegen 15 und ähnelt am ehesten dem Auge des Sturms: strategische Punkte halten, mit einer Flaggeninteraktion wie im Arathibecken einnehmen und verteidigen, bis die Stellung sicher ist. Die Horde kämpft an der Seite der Dunkelspeertrolle, die Allianz mit der Expeditionsstreitmacht von Theramore. Die alten Schlachtfelder bleiben. Ein größeres neues PvP-System wurde angedeutet, ohne Details; PvP-Saisons erneuern sich mit beiden Update-Wellen 2027.
Neun Völker
Neun Klassen, 470 Talente
Berufe, Lager, Transmog
Termine und Editionen
Was Forever eigentlich ist
Zusammengestellt aus Blizzards Ankündigung und der Berichterstattung zur BlizzCon 2026, in eigenen Worten. Bis zum Start kann sich alles noch ändern; was Blizzard nicht gesagt hat, steht hier als offen. Grafiken und Logo gehören Blizzard Entertainment und erscheinen im Rahmen der Fan-Content-Richtlinie.
