Is Not AloneWorld of Warcraft: Forever

Welt · Stand 16. September 2026

Neue Gebiete, Dungeons, Schlachtzüge

Forever ist Azeroth nach Archimondes Fall. Zu den bekannten Gebieten kommen neue, mehrere alte werden ausgebaut, und die Dungeons decken den ganzen Weg bis Stufe 60 ab. Die ersten Schlachtzüge öffnen fünf Wochen nach dem Start.

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Regelwerke statt Realms

Es gibt keine Realm-Liste mehr. Man wählt ein Regelwerk und landet in einer sehr großen gemeinsamen Welt dafür: Normal (Welt-PvP nur freiwillig), PvP (umkämpfte Gebiete bleiben gefährlich), Rollenspiel, und nach dem Start Hardcore mit endgültigem Tod. Das soll zwei alte Probleme lösen: den langsam sterbenden Server und die Warteschlange auf dem beliebten.

Die Welt soll sich trotzdem wie ein Realm anfühlen: dieselben Namen beim Questen und Sammeln, Gildenmitglieder landen in derselben Kopie der Außenwelt, bevor man überhaupt eine Gruppe bildet. Man stellt eine Sprache ein und wird mit Spielern derselben Sprache zusammengelegt.

Fraktionen bleiben getrennt, Dungeon- und Schlachtzugsgruppen kommen aus demselben Regelwerk. PvP-Regelwerke nutzen die Fraktionsausgleichs-Werkzeuge aus Season of Discovery. Hardcore ist ein abgeschlossenes System: nichts wird hineingetragen, Belohnungen von dort können aber auf anderen Charakteren erscheinen. Ein gestorbener Hardcore-Charakter darf in ein anderes Regelwerk wechseln — erstmals auch nach PvP.

Charaktere tragen Vor- und Nachnamen, einmalig in der ganzen Region. Deshalb braucht auch unsere Log-Zuordnung ab November eine neue Abfrage.

Neue Gebiete

Über 1.000 neue Quests verteilen sich auf den ganzen Weg von 1 bis 60, nicht nur ans Ende. Die Riverglades liegen an der Ostküste zwischen Rotkamm, Brennender Steppe, Ödland und Sümpfen des Elends und sind über eine neue Abzweigung der Rotkamm-Straße erreichbar; Horde startet bei Ragmar, Allianz in Farhold Keep. Die Geschichte dreht sich um Handelswege, alte Rechnungen und Nachbarn — niemand rettet die Welt.

Ausgebaut werden unter anderem das Sumpfland (über 25 Quests und eine neue Route), Desolace (Zentaurenfraktionen) und Azshara (deutlich erweitert). Drei neue Schiffsrouten verbinden die Levelgebiete ohne Fliegen: Sturmwind–Auberdine, Menethil–Southshore–Auberdine und eine von Dampfdruckhafen in Tanaris an ein neues Ziel. Blizzard spricht von drei neuen Gebieten, Berichte nennen vier — ob Hyjal oder Shen'dralas als Erweiterung eines alten Gebiets zählt, ist offen.

GebietStufenWas bekannt ist
Zephras-Insel1–12Startgebiet der Skyborne. Elementare, luftige Themen, Architektur des Himmelswalls. Nur mit Heroic Pack oder höher.
RivergladesMitte 30 bis Mitte 40Für beide Fraktionen, etwa so groß wie Schlingendorntal, weit über 150 Quests. Powderfuse Port, Gnolle und Oger, Powderfuse-Goblins, Schattenhammer, Bruderschaft des Pferdes.
Hyjalnicht veröffentlichtNach der Schlacht um den Hyjal, mit der Dunkelflüsterschlucht.
Shen'dralasnicht veröffentlichtZwischen Mulgore und Desolace, Zugang von Süden durch das Tal der Knochen; verbunden mit Eldre'Thalas.
Dungeons zum Start

Was die Panels zu den einzelnen Instanzen erzählt haben: In der Halle der Thane, einer Grabstätte der Zwergenkönige, ist jemand eingebrochen — vermutlich Dunkeleisen; die Allianz soll aufräumen, die Horde muss sich hinein schleichen oder kämpfen. In Lordaeron bergen die Verlassenen Erbstücke aus ihrer zerstörten Hauptstadt, während die Geißel sie noch hält und ein Nekromant die nächste Stadt ins Visier nimmt. Die Titanen-Ausgrabung über Whelgars Grabung liegt in seltsamem Nebel mit aktiven Konstrukten und einem in der Zeit festgefrorenen Bereich, angebunden an die Forscherliga.

In Dalaran versagen mit der Barriere die Verzauberungen und dämonische Energie sickert ein; man erkundet ausdrücklich die Stadt. Die Ertrunkene Stadt sind Trollruinen vor Schlingendorntal, gerade aus dem Meer gestiegen, mit Naga, Trollen und einem Piratenwrack. Krol'dor ist eine große Außen-Instanz in den Riverglades, in der Oger Siedlungen überfallen und nachts etwas skandieren, das nach dem Schattenhammer klingt — gedacht als lange fehlende Alternative zum Scharlachroten Kloster. Das Defias-Gefängnis diente einst Lösegelderpressung an Adligen und soll Varian Wrynn beherbergt haben; Defias und Naga bekämpfen sich darin, das ist der Weg hinein. Die Schwarzschlund-Feste ist eine Furbolg-Stadt hinter dem nie geöffneten Tor in Azshara, deren Tunnel bis zu den Barrow Deeps reichen. Die Terrasse der Gestalter ist eine unberührte Titanenanlage in den Hügeln von Un'Goro mit Dinosauriern, Kristallen und einer unerklärten Energiequelle.

Vier weitere Dungeons folgen: zwei im Frühjahr, zwei im Sommer 2027. Aus bestimmten Dungeonbossen fallen Baupläne für die besseren Lagerobjekte der Berufe.

Offen: Gruppengröße, Bossreihen, Beute, Sperren und Schwierigkeitsgrade hat Blizzard nicht veröffentlicht. Ob die Dungeons des Originals daneben bestehen bleiben, ist nicht gesagt.

DungeonStufenWoWas bekannt ist
Halle der Thane13–18Unter Eisenschmiede
Ruinen von Lordaeron15–20Gebiet der Verlassenen
Ausgrabung im Sumpfland24–29Über Whelgars AusgrabungEndgültiger Name offen
Stadt Dalaran28–33Kanaleingang am Lordamere-SeeSchatten des Erzmagiers (Stufe 33); „chaotisch, mit magischen Problemen"
Die Ertrunkene Stadt35–40Naga und Piraten, geflutet, im Stil der Trolle
Krol'dok-Festung40–45„Verderbnis in der Tiefe"
Gefängnis von Alcaz48–53
Schwarzschlund-Feste55–60
Terrasse der Gestalter58–60
Wie Dungeons gespielt werden
  • Langsam und taktisch: Ein gewöhnlicher Gegner soll rund 15 Sekunden brauchen. Trash ist keine Formsache.
  • Kontrolle gehört wieder zur Arbeit — Verwandlung, Verbannen, Wurzeln und Fallen zählen.
  • Tanks sind darauf gebaut, drei oder vier Gegner sicher zu halten, nicht einen ganzen Raum. Die losen vom Heiler wegzuhalten ist Sache aller.
  • Die Weihe des Paladins zeigt die Grenze: leichter Schaden an allem, was hineinläuft, schwerer nur an den ersten vier. Sichere Bedrohung bei einer kontrollierten Gruppe, keine gratis bei Massenpulls.
  • Jede Beutetabelle der Dungeonbosse wurde durchgesehen: Bossbeute auf selten angehoben, schwache Gegenstände neu gebaut, neue ergänzt, die ikonischen unangetastet. Hybriden bekommen endlich Dungeon- und Questausrüstung, die für sie gemacht ist.
Schlachtzüge

Barrow Deeps ist ein weit verzweigtes, heiliges Netz nachtelfischer Grabhügel mit drei Eingängen, einer davon auf dem Hyjal; die Schwarzschlund-Feste gräbt offenbar darauf zu. Die Nachtelfen halten dort ihre gefährlichsten Gefangenen — ein berühmter Dämonenjäger saß einmal darin — und nun breitet sich Verderbnis aus. Der Hyjalgipfel ist der größere Startraid: verschneite Gipfel, alte Elfenruinen, Geister aus dem Dritten Krieg. Es geht um das, was Malfurion aufgab, um Archimonde zu stoppen, und um etwas, das dem Land Kraft entzieht — vermutlich der Weg zu Forevers erstem legendären Gegenstand.

Die klassischen Vanilla-Schlachtzüge existieren, sind an diesem Punkt der Zeitlinie aber noch nicht geöffnet.

Offen: Bossnamen, Reihenfolge, Sperren, Zugangsvoraussetzungen und Beuteregeln sind nicht veröffentlicht.

SchlachtzugSpielerWannWas bekannt ist
Barrow Deeps109. Dezember 2026Neu; als anspruchsvolle Begegnung angekündigt
Hyjalgipfel209. Dezember 2026Neu
Onyxias Hort409. Dezember 2026Ob neu gebaut oder zurückgekehrt, ist offen
Zwei Schlachtzüge10 und 20Frühjahr 2027Namen nicht angekündigt
Ein überarbeiteter KlassikeroffenSommer 2027„Revamped iconic raid" — welcher, ist offen
Ein neuer SchlachtzugoffenSommer 2027Name nicht angekündigt
Schlachtfeld

Das neue Schlachtfeld auf den Dunkelspeerinseln spielt 15 gegen 15 und ähnelt am ehesten dem Auge des Sturms: strategische Punkte halten, mit einer Flaggeninteraktion wie im Arathibecken einnehmen und verteidigen, bis die Stellung sicher ist. Die Horde kämpft an der Seite der Dunkelspeertrolle, die Allianz mit der Expeditionsstreitmacht von Theramore. Die alten Schlachtfelder bleiben. Ein größeres neues PvP-System wurde angedeutet, ohne Details; PvP-Saisons erneuern sich mit beiden Update-Wellen 2027.

Zusammengestellt aus Blizzards Ankündigung und der Berichterstattung zur BlizzCon 2026, in eigenen Worten. Bis zum Start kann sich alles noch ändern; was Blizzard nicht gesagt hat, steht hier als offen. Grafiken und Logo gehören Blizzard Entertainment und erscheinen im Rahmen der Fan-Content-Richtlinie.